Alptraum Ohne Ende

Aus Die Sieben Gezeichneten
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Alptraum ohne Ende

Alptraum ohne Ende.png

Abenteuer
Ort Weiden, Baliho
Zeit Ingerimm 1015 BF
Chronologie
Spielabende 14.08.2013,
02.09.2013
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Alptraum ohne Ende ist das erste Abenteuer der Die Sieben Gezeichneten-Kampagne. ...

Inhalt

[To do: überarbeiten und Personeninfos aktualisieren]

Leomar erhielt eine Einladung seines Freundes Avon Nordfalk von Moosgrund, nach Baliho zu kommen und dort an einem Fest teilzunehmen. Aequitas bemerkte in Selem entsetzt, dass jemand das Portal zwischen Selem und Eisenrath benutzt, aus Selem das Liber Zhammoricum per Satinav und aus Eisenrath das Arcanum gestohlen hatte, um dann zu fliehen (ein Brief deutet den Namen Hamid ben Seyshaban an) - er folgte dem Schwarzmagus zornig über den Sichelstieg. Sharim bekam von Khadil Okharim gewissermaßen Urlaub, um sich der Suche nach weiteren Schleiern zu widmen, und reiste mit der Familie da Merinal nach Norden, während Yerodin nach seiner Weihe zum Erzpriester mit Waldara durch die Lande zog, bis ihn eine unheimliche Vision heimsuchte, die von einem Schwarzmagus unter einem Regenbogen, dessen Arme zu roten und schwarzen Sicheln wurden, handelte...

So trafen sich alle in Baliho.

Dort fand gerade eine große Warenschau statt, zu der zahlreiches Volk in die Stadt geströmt war. Yerodin und Sharim begleiteten die da Merinals zur Festwiese, wo Yerodin und Waldara am Bogenschießturnier teilnehmen (in Absprache mit dem Burggraf Avon sind auch Armbrüste erlaubt). Yerodin gewinnt sogar, genauso wie beim folgenden Kuhfladensetzen und gemeinsam mit Leomar auch beim Kartoffelwerfen. Währenddessen erzählt Aequitas den anderen von seinen Erlebnissen, wird allerdings von Ausrufern unterbrochen. Die berichten nicht nur von dem Auftritt der Sharisad Seraya da Merinal am Abend im Gasthaus Nordstern, sondern auch von einem Auftrag für gestandene Recken. Als die Helden dem nachgehen, finden sie heraus, dass KGIA-Agent Delian von Wiedbrück offenbar dabei ist, auf dem Goblinpfad nach Korobar zu suchen, um den Nekromanten endlich zur Strecke zu bringen. Delian weigert sich allerdings, die Helden anzuwerben, und nimmt lieber eine Söldnergruppe. Dabei ist eine blonde junge Frau, die auch schon beim Bogenschießturnier teilgenommen hatte, sowie ihr Freund, ein breitschultriger, langhaariger Söldner, ein griesgrämiger Zwerg, eine brutale Kämpferin, ein sehr junger Armbrustschütze und ein schweigsamer Schwertkämpfer. Delian kann den Helden noch verraten, dass Korobar offenbar in der Stadt gesichtet wurde, bei der Bibliothek.

Am Abend zechen und speisen die Helden bei Avon Nordfalk auf der Burg von Baliho, um danach noch dem Nordstern einen Besuch abzustatten, wo der Auftritt der Sharisad stattfindet. Auch die da Merinals und Sharim bezaubern das Publikum. Die Travia-Geweihte Linai Perainiane Arvenspfordt ist auch dort und begrüßt ihre Freunde. Während des Höhepunkts der Aufführung jedoch fällt sie auf einmal in ihrem Stuhl zurück, ihre Augen werden starr, und sie murmelt vor sich hin, während sich ihre Haut rötet und Brandblasen wirkt. Augenblicke später ist der Spuk vorbei, Mutter Linai ist geschockt, aber wohlbehalten ... Sie hatte eine Vision durch die Göttliche Verständigung. Was sie sah, war die Verbrennung der jungen Tsageweihten Schwester Laniare in Dragenfeld. Die junge, fröhliche Geweihte war in ihren letzten Augenblicken von großer Reue erfüllt, sie dachte an einen Frevel, den sie begangen habe, und einen schrecklichen Frevel, aber auch an Frieden...

Das Symbol Tsas

Mutter Linai ist schockiert und entschlossen, direkt nach Dragenfeld aufzubrechen. Aequitas stellt noch einige Nachforschungen an und findet heraus, dass ein gewisser Hamid ben Seyshaban in der Gegend war und Leomar kann hinzufügen, dass dieser bei Dragenfeld einen Turm bezogen haben soll.

Die Helden und die Geweihte machen sich auf den Weg. Unterwegs treffen sie eine große Gruppe Praios-Geweihter, darunter den Inquisitionsrat Amando Laconda da Vanya und dem Erwählten des Bannstrahlerordens Ucurian Jago. Offenbar gab es einige Praiosgeweihte sowie einen Selemer Magier, der in Perricum auftauchte, die allesamt seltsame Träume hatten. Zudem wurde der Praiostempel des Örtchens Anderath von Orks auf seltsame Art geplündert, wobei keine Schätze, aber die Reliquien gestohlen wurden. Nach einer Befragung der Helden entscheidet sich der Inquisitionsrat da Vanya, die Helden nach Dragenfeld ziehen zu lassen und den streitsüchtigen Ucurian Jago zum Naira Kubuch zu schicken, wo offenbar die Visionen ein Ereignis andeuten.

Die Reisenden treffen unterwegs noch die Rondra-Geweihte Ayla von Schattengrund, die ihnen entgegen reist und offenbar auf ihrer Reise einige seltsame und bedrückende Träume hatte. Die weitere Reise bringt auch den Helden einige sehr seltsame Alpträume, die sich zunehmend auch auf die Realität auswirken. Sie reisen an einigen kleinen Dörfern wie Anderath, Dreybircken, Brauenklamm und Salthel vorbei, ihre Träume handeln von unermesslicher Macht und Herrschaft, einer gewaltigen Ebene, dem Sturz durch die Zeit, Hass und Verfolgung. In Braunenklamm bringt ein Traum Leomar dazu, beinahe sein eigenes Herz voller Hass herauszureißen, und auch Mutter Linai leidet unter den Alpträumen, ebenso wie einige Menschen der Umgebung. Die Helden treffen auf den Raben von Leomars Schwester Isira, der ihnen von ihr ein Traumamulett überbringt. Fortan können sie die Träume ihrer Gefährten betreten, um ihnen zu helfen.

In Braunenklamm findet Sharim in der Mühle einen toten Söldner aus Delian von Wiedbrücks Gefolge. Sie verfolgen die Spur den Bach hinauf und finden einige Stunden entfernt einen alten Lagerplatz, wo den Spuren zu Folge Korobar den Lagerplatz der Reisegruppe von Wiedbrücks überfallen hat. Einige der Toten fehlen. Außerdem treffen die Helden einige Druiden, die berichten, dass eine Wunde in Sumu geschlagen wurde.

Die Helden folgen dem Goblinpfad weiter, über den Sichelweg nach Runhag und weiter gen Osten. Unterwegs hören sie desöfteren von verschwundenen Bauernjungen oder Dorfbewohnerinnen und immer wieder düstere Geschichten über den Schrecken der Tobimora, der das Land unsicher macht. Auf der Herzogsstraße treffen sie dann endlich Delian von Wiedbrück, der ihnen wankend und verwundet entgegen kommt - verfolgt von Korobars untoten Schergen und dem Nekromanten selbst. Die Helden und auch die erstaunlich kampfstarke Mutter Linai machen sie fertig und verbrennen anschließend die Leichen. Delian wird versorgt und ins nächste Dorf geschickt, während die Helden und die Geweihte sich aufmachen, herauszufinden, was in Dragenfeld mit Schwester Laniare geschah.

Alptraum ohne Ende

Auf der weiteren Reise treffen sie auf einige seltsame Zeichen: sterbende Tiere wie einen toten Igel, herabfallende Blätter, Blumen, die die Köpfe hängen lassen, und fühlen sich auch selbst zunehmend erschöpft. Sie treffen auf vier Harpyien, die sich über sie lustig machen, ihnen sagen, dass die Straße zu Ende ist, und ihnen mitteilen, dass sie "keine Zeit mehr haben". Bald darauf finden sie das geplünderte und überfallende Lager der Kolonne von Straßenarbeitern, und dort zahlreiche Tote. Offenbar sind sie ein Opfer Korobars geworden.

Die Helden setzen den Weg zu Fuß fort, da die Straße hier natürlich nicht weiter geht - die Arbeiter sind tot. Sie schlagen sich durch das Unterholz und sehen immer mehr Bäume, die ihre Blätter verlieren, sowie fliehende Tiere. Auch sie selbst fühlen sich erschöpft und entkräftet. Aequitas Szepter drängt ihn, den Schwarzmagier, der Kräfte nutzt, die ihm nicht zustehen, zu vernichten. Die Träume, welche die Helden plagen, werden immer heftiger und gefährlicher, in einem versucht Leomar Yerodin zu retten, steht allerdings zwei Yerodins gegenüber, die ihn auffordern, den anderen zu töten... Aequitas Analyse der Umgebung zeigt, dass das Sikaryan immer mehr in eine Richtung strömt, und inzwischen sind auch alle Bäume tot. Den Helden zittern die Finger, das Gepäck zu tragen fällt ihnen schwer. Ihre Nahrung verfault und verschimmelt. Vor allem Mutter Linai ist schwer angeschlagen. Schließlich begegnen sie eines Nachts einer Gruppe von etwa einhundert Greisen, die aus Dragenfeld geflohen sind, darunter ehemalige Kinder, die vorzeitig alterten. Sie berichten, was dort passiert ist.

Schwester Laniare hatte ein Frühlingsritual durchgeführt, dass zunächst neues Leben, Wachstum und Segen brachte, dann allerdings dazu führte, dass Kinder zu früh und missgebildet geboren wurden, Menschen alt und krank wurden... schließlich verbrannte man die vermeintliche Hexe, doch damit endete es nicht, sondern wurde nur schlimmer. Inzwischen sind die verängstigten Dorfbewohner auf der Flucht. Unter ihnen finden die Helden noch eine Söldnerin Delians, die unter einem extrem mächtigen Imperavi steht, und können sie retten. Sie berichtet, dass sie für einen Schwarzmagier Menschen entführen musste...

Die Helden lassen ihre Tiere und einen Teil des Gepäcks zurück und überreden auch Mutter Linai, den Rückweg anzutreten. Einige qualvolle Stunden des Marsches später erreichen sie, am Rande der Erschöpfung, Dragenfeld.


Das Dorf ist größtenteils zerstört und verfallen. Einzig der Tempel steht noch. Dort finden die Helden Unterkunft, etwas zu Essen (denn der Tempel ist von den Alterungserscheinungen fast unberührt) und das Tagebuch Schwester Laniares. Dort ist beschrieben, wie sie den tulamidischen Magier Hamid ben Seyshaban kennen lernte, von ihm in die echsische Sichtweise der Tsa-Verehrung eingeführt und unterwiesen wurde und wie er ihr eröffnete, ein Satinav-Geweihter zu sein. Von ihm lernte sie das "Frühlingsritual", dass sich schließlich als Falle herausstellte. In ihren letzten Momenten bereute Laniare ihre Frevel. Die Helden finden außerdem Teile des Codex Sauris und des Liber Zhammoricam Per Satinav sowie einige heilsame Tsa-Tränke.

Dann geht es zur letzten Etappe. Sie quälen sich den Berg hinauf zur Burg von Dragenfeld. Im Turm müssen sie sich mit einigen kämpfenden Skeletten, dem verräterischen Zwerg aus Delians Gefolge und dem umgehenden Geist Korobars Scharmützel liefern, bis sie schließlich im Keller den verborgenen Zugang zum untersten Stockwerk finden. Aequitas gelingt es, einen zur Verteidigung beschworenen Shruuf zu bannen - dann öffnen sie die Tür nach unten.

Unter ihnen erstreckt sich eine rötlich glosende Kuppel, die den Raum nach oben abschirmt. In einer waghalsigen Aktion gelingt es Sharim, an ihrer Seite hinab zu springen und sie mit schmerzhaften Säbelhieben zu zerstören. Plötzlich füllt der Limbus den ganzen Raum. Die Helden treiben hindurch, vorbei an leuchtenden arcanen Glyphen, auf ein strahlendes Tridekagramm zu. An den dreizehn Enden: Die gefesselten Opfer des Rituals. In der Mitte steht ein Magier und hebt einen Edelstein hoch über seinen Kopf, schwebend, das Ritual vollendend. Es ist Liscom von Fasar.

Mit gezielten Attacken Sharims und Leomars, einem meisterlichen Schuss von Yerodin (der ihm den Edelstein aus der Hand schlägt) und Aequitas' machtvollem Archofaxius ist der Beschwörer sofort tot. Doch die Opfer verlieren weiter Lebenskraft, während sie qualvoll dahin siechen. Es gelingt, sie zu töten, und so den Ritus aufzuhalten - doch zu spät, er ist weit genug fortgeschritten, dass eine machtvolle Präsenz ihn allein beenden kann. Aequitas spürt, wie er durch ihn hindurch ins Diesseits tritt.

Als die Helden aus ihrer Ohnmacht erwachen, hilft Delian von Wiedbrück, der sich revanchieren wollte, ihnen bei der Rückreise. Aequitas panisch-aggressiven Erklärungen hält er für Symptome von Erschöpfung und Stress. Es gibt ja auch keinen Grund zur Sorge, der finstere Schwarzmagier ist tot. Zurück in Baliho ist Inquisitionsrat da Vanya sehr interessiert an der Geschichte der Helden und notiert sich alle ihre Aussagen, um sie danach noch drei Tage zurück zu halten, ehe er sie gehen lässt. Interessanterweise versucht danach kein Praiot, Bannstrahler oder Gardist, sie näher zu befragen.

Den Helden sitzt ihre Alterung (vorerst) noch immer in den Knochen.

Personen

[To do: überarbeiten]

  • ...

Auswirkungen

[To do: überarbeiten]

... Er ist wieder da.

Aequitas Zeforika Tenebraez ist nun der Erste Gezeichnete. Was es damit auf sich hat, wird sich zeigen.

Der Mühen Lohn

Abenteuerpunkte

Die Helden erhalten für die Ereignisse 500 AP.

Spezielle Erfahrungen

  • für Leomar: Liturgiekenntnis, Geschichtswissen, Götter/Kulte, (Menschenkenntnis oder Überreden), Wildnisleben, Raufen
  • für Aequitas: Hiebwaffen, Selbstbeherrschung, Wildnisleben, Orientierung
  • für Sharim: Geographie, Wildnisleben, Geschichtswissen, (Selbstbeherrschung oder Klettern)
  • für Yerodin: (Gefahrensinstinkt oder Prophezeien), Wildnisleben, Selbstbeherrschung, Raufen

Attribute

Für jeden zwei Striche auf Konstitution und zwei auf Mut sowie ein frei verteilbarer Strich.

Sonstiges

Für alle magisch begabten Helden gibt es zwei permanente Astralpunkte.

Siehe auch