Blutige Tobimora

Aus Die Sieben Gezeichneten
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Blutige Tobimora

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Abenteuer
Ort Eslamsbrück
Zeit Praios 1020 BF
Chronologie
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Inhalt

Die Überlebenden von Kurkum

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In Kurkum fielen die Amazonen Yppolita, Ulissa, Dedlana, Xaviera, Lane, Shiala, Yalagune, Fenia und Tsalieb. Salvolina, Nanduria, Liana und Ayla überlebten. Auch Turox, der Neffe des Bergkönigs, befindet sich unter den Überlebenden, wenn er auch verletzt ist. Die Helden suchen Nahrung und versuchen, die schlimmsten Wunden zu versorgen. Danach ziehen einige der einfachen Leute nach Beilunk, andere schließen sich den Helden auf dem Weg nach Eisenrath an. Die meisten Amazonen ziehen nach Yeshinna.

Die Helden treffen am Rand der Baronie Mutter Linai, die Kuchen gebacken hat, den Aidvanya fantastisch findet. Sie hilft dabei, die Flüchtlinge nach Meilersgrund zu bringen. Zurück in der Burg von Eisenrath ruhen sich alle von den Strapazen aus. Der Praiosgeweihte Rudegar von Eschenquell kündigt an, sich zu einer Pilgerreise nach Beilunk aufmachen zu wollen. Mutter Linai segnet alle. Gerwulf und Isira sind auch anwesend und lassen sich den Hergang der Schlacht genau Bericht erstatten.

Zurück in Eisenrath

Remira ya Toresa, Anführerin von Leomars Famerlorgeweihten, taucht auf und bittet vor Leomar um Vergebung, dass sie ihm in der Schlacht nicht beistehen konnte. Vom Tod Faldegorns ist sie sehr erschüttert. Liana ist irritiert von ihrem großen Eifer. Später am Abend will Liana mit Leomar über die Geweihten sprechen, doch Selinde unterbricht sie. Sie ist nicht gerade von Lianas Anwesenheit erfreut, und auch nicht von der Art, wie sie nahe bei Leomar ist. Sie ruft Leomar zu einer strategischen Besprechung. Die Lage in Tobrien verschärft sich.

Es stellt sich heraus, dass Nacladaria sehr krank war, aber sich langsam erholt. Den Höhepunkt hatte ihre Krankheit am 3. Namenlosen Tag, als die Tote Mada über Tobrien stieg. Am nächsten Tag spielt sie mit kleinen Holzschiffen im Brunnen, gemeinsam mit der wesentlich älteren Maline Weyenthal. Adario Marboso Paligan und Seghal lesen gemeinsam die neueste Ausgabe des Salamanders.

Selinde reitet am nächsten Tag mit Leomar aus, und sie werden von einem Goblin angegriffen, den Seline mit einem Pfeil erschießt. Sie erklärt, dass es in letzter Zeit mehr werden. Sie sehen einen Reiter, der auf der Straße nach Eisenrath vorbeiprescht.

Waldara kommt nach Eisenrath und berichtet von einem Ungeheuer im Neuanaugensee. Carolan geht mit dem Transversalis nachsehen und trifft auf Rohezal, der dort bereits eine große Gruppe von Borbaradianern vernichtet hat. Er weiß nicht genau, was sie planten, allerdings hat er Spuren von einem mächtigen Wesen gefunden, das dort zu ruhen scheint - ein Gigant?

Leomar und Selinde kehren nach Eisenrath zurück. Remira ya Torese und die Famerlorgeweihten sind voller Eifer, sich in den Kampf gegen Borbarad zu stürzen. Als sie erfahren, dass Liana von Leomar schwanger sein könnte, wollen sie sie davon abhalten, in den Kampf zu reiten, damit sie das Kind des Propheten austragen kann. Liana ist erzürnt darüber, und trauert immer noch um ihre zahlreichen gefallenen Amazonenschwestern.

Zum Sichelstieg-Rat finden sich die Barone Radumar von Spogelsen, Widufred von Tobelstein, Arlan von Ebersberg, Hildelinde Grunburg und Ulfert von Güldenharsch in Eisenrath ein. Die Lage verschärft sich - überall sind Orks Goblins unterwegs, und es sieht so aus als würden die Truppen Borbards gegen Eslamsbrück vorrücken.


Beilunk
Die Barone reiten nach Ysilia, um Herzog Bernfried von Ehrenstein zu treffen. Auf dem Weg werden sie von einer größeren Gruppe Okrs überfallen, und es stellt sich heraus, dass nicht weit entfernt noch mehr lagern. Es gelingt, einige der Schwarzpelze gefangen zu nehmen. Es lässt sich herausfinden, dass eine große Gruppe Oger aus dem Norden unterwegs nach Perainefurten ist, und all die Goblins, Orks und Oger für Borbarad in den Krieg ziehen sollen. Die Truppen bedrohen direkt Ysilia, und Bernfried von Ehrenstein entschließt sich schweren Herzens, Ysilia zu verteidigen und seinem Bruder Dietrad, der nach Eslamsbrück geeilt sich, nicht zu Hilfe zu eilen.

Die Helden reisen nach Beilunk. Die Praioskirche will den Rondregeweihten dort verbieten, die Stadt zu verlassen, damit sie die heilige Stadt Beilunk verteidigen, statt sich sinnlos in der Verteidigung Eslamsbücks zu opfern. Durch den diplomatischen Einsatz der Helden einigen sich die Kirchen soweit, dass die Rondrianer die Stadt verlassen können, doch die Praioten bleiben, um Beilunk zu verteidigen.

Kriegsrat in Eslamsbrück

Der junge halbelfische Adlige Arve vom Arvepass schließt sich mit den Streitern seiner Baronie an. Gemeinsam mit den Rondrianern und den Kämpfern Eisenraths zieht man nach Eslamsbrück. Uthars Pforte ist geschlossen. Das Schwert steht hoch am Himmel, der Drache funkelt dahinter geheimnisvoll, Kor steht in Konjunktion mit der Sarstern und Levthan, Marbo ist nicht zu sehen und die Mada steht kurz vor der Toten Mada. Das Wetter ist regnerisch und stürmisch.

Die Schlacht von Eslamsbrück
In Eslamsbrück ist die Stimmung gedrückt. Soldaten spielen traurige Lieder von ihrer Heimat - Weiden im Wind, Ein Mädchen in Ilsur, Wo die Tobimora fließt, Der Eber im Menden'schen Forst. Der Regen wirkt deprimierend. Die Helden müssen herumgehen, nach dem Rechten sehen und etwas aufmuntern. Eine Gruppe alter Tobrienveteranen zollt den Helden Respekt. Ein junger, sommersprossiger Soldat bittet Yerodin um einen Glückssegen. Drei junge Abgänger einer Kriegerakademie bitten um Ratschläge für die Schlacht, einer davon sehr idealistisch, zwei eher zwiegespalten.

Ein Wundarzt und eine Schmiedin aus dem Trossvolk kommen auf die Idee, dass die Helden einen Segen abhalten sollen. Viele finden sich zu diesem Segen ein. Dietrad von Ehrenstein folgt ihnen und beobachtet, wie beliebt sie sind. Er unterstützt die Helden in ihrer Rolle als Gezeichnete und ist froh über ihren erfahrenen Beistand. Auch Liana macht sich nützlich.

Einige finstere Gerüchte machen die Runde. Prinz Bernfried ist angeblich von Orken überfallen worden und vermutlich tot. Dämonische Albträume und Veränderungen zeichnen das Land in den eroberten Gebieten. Alle Mendener sollen in Untote verwandelt worden sein. Goblins und Oger marschieren gen Ysilia. Und in Beilunk haben die Praioten angeblich gegen die Rondrianer gekämpft. Die Borbaradianer sollen das Blut der Leute für Dämonen opfern - wer einen Finger oder eine Schüssel Blut abgibt, kann sich freikaufen

Rhazzazor erscheint

Die Menschen versuchen so gut es geht, die marode Stadtmauer zu befestigen. Draußen sind die Leute gut damit beschäftigt, die marode Stadtmauer zu befestigen, Ochsenkarren schaffen Holzlatten zu den etwas zerbröckelten Mauerteilen, an anderer Stelle wird aufgebaut. Ein paar Kinder bewundern die Gezeichneten, aber Remira ya Torese scheucht sie davon. Die Befehlhaber der Verteidiger finden sich zum Kriegsrat ein:

Die Befestigungsanlagen der Stadt sind nicht allzu stark. Immerhin haben sie Mendenische Langschwerter und Landwehr und Stadtwache. Die Truppen sind wegen des Regens nicht in bester Verfassung. Der Feind hat nach Späherberichten ein Heer von 300-600 Kriegern. Die Rondrianer ziehen offene Feldschlacht dem Verschanzen hinter maroden Mauern vor. Walpurga macht klar, dass Brücke und Stadt gehalten werden müssen. Saldor Foslarin ist ist pessimitisch, was die Mauern angeht. Dietrad stellt viele Fragen. Stadtvogt Eberhelm will die Brücke abbrennen und sich in der Stadt verschanzen. Alle halten das für eine schlechte Idee. Es werden Späher ausgesandt, doch die meisten von ihnen verschwinden und kehren nicht zurück. Arve entschließt sich, selbst mit einem Späher gemeinsam aufzubrechen. Aidvanya bemerkt, dass sich Raben und Kärhen sammeln.

Die Verteidiger warten ab. Jemand kritisiert Leomar, doch Remira ya Torese droht, ihm den Kopf abzuschlagen, wenn er sich dem Außerwählten Famerlors noch einmal so respektlos nähert, und hält ihm eine Standpauke, was er den Gezeichneten zu verdanken hat. Liana und Remira können sich nicht sonderlich ausstehen, treten aber an Leomar mit der Bitte heran, während der Schlacht in seiner Nähe sein zu dürfen, um ihn zu beschützen.

Die Truppenübungen lassen auf Anraten der Rondrianer hin auch Vorbereitungen für dämonische Gegner nicht außer acht, den Leuten wird Standhaftigkeit gepredigt. Die Rondrageweihten führen eine Großen Weihesegen der Waffen durch.

Schließlich kommt Arve verletzt zurück, der Späher hat ihn verraten und ist übergelaufen. Es scheint, dass eine Vorhut von etwa 400 Soldaten auf dem Weg zur Brücke ist, um die Stadt in ein oder zwei Tagen einzuschließen. Aber Arve ist sich nicht ganz sicher darüber und vermutet eine Falle. Durch Yerodins Visionen gibt es einen Blick ins feindliche Lager. So gelingt es, zu erkennen, dass die Truppen noch in dieser Nacht hier sein werden. Walpurga fasst den Entschluss, die Stadt zu evakuiren, niederzubrennen und die Brücke zu zerstören, um die Bewohner zu retten. Die Truppen müssen dem Feind entgegen treten, damit die Bevölkerung der Stadt gerettet werden kann.

Aequitas sieht durch sein Auge den Blick Borbarads, wie er auf Morena ya Menario ruht. Diese befiehlt einer Hexe, einem tulamidischen Magier und einem Paktierer, sich genaustens an die Pläne zu halten. Sie weißt darauf hin, dass sie nicht wollen, dass SEIN Zorn erweckt wird. Es wäre zu früh, zu gefährlich und nicht dem Willen des Meistes entsprechend. Die Helden sehen auch Untote.

Der Beginn der Schlacht

Kurz vor der Schlacht führen die Rondrageweihten mit Leomar die Segnung des Heiligen Hlûthar und die Segnung der Stählernen Stirn durch. Die Famerlorianer sprechen mit Leomar die Liturgie "Herold des Löwenhäuptigen", die es ihm ermöglicht, sie in der Schlacht zu führen, und erbitten den Segen von Famerlors Schild für ihn. Dann tauchen die Untoten Horden am Horizont auf, und die Schlacht beginnt.

Den Verteidigern gelingt es zunächst, ihre Linien zu halten, während die restliche Bevölkerung über die Brücke flieht. Fliegende Karakilim über dem Schlachtfeld tauchen immer wieder herab und werfen Sordulsäpfel und Hylaier Feuer ab, welches auch einige Eisenrather Truppen trifft. Die Goblins in den feindlichen Reihen beschießen das Heer massiv mit Pfeilen - da kann Ardomar von Ruthor mit "Rondras Hochzeit" gegenhalten und entfesselt einen Sturm, der die Pfeile abhält. Der Regen wird stärker und die Schlacht schlammiger. Die Helden erringen mit Mühe die Oberhand und müssen die verängstigten Soldaten zum Kampf gegen die Untoten anspornen. Arve vom Arvepass wirft sich heldenmütig vor Yerodin, um ihn zu verteidigen, und fällt selbst. Leomar kämpft heroisch gegen von den Borbardianern beschworene Shruufya.

Der Untote Drache
Dann nähert sich eine Gruppe von schwer gerüsteten Berittenen. Der Boden bebt vom Donnern der Hufe. Dann treffen die Reiter auf die Schlacht, und alles versinkt in Chaos. Stiefel versinken im Schlamm, die Schreie und das Waffengeklirr sind ohrenbetäubend. Dann rückt eine größere Gruppe näher. Saldor Foslarin zerfetzt ihn mit der Hilfe eines Famerlor-Segens. Ein übelkeiterregender Geruch von Moder und Verwesung weht über das Schlachtfeld. Nach einigen Ignifaxii liegt der Geruch von verbranntem Fleisch in der Luft. Leomar fegt mit seinen Famerlorianern durch eine Horde Skelette und pulverisiert sie. Dämonen versuchen, Walpurga von niederzustrecken, die sich jedoch heldenhaft wehrt. Einige Soldaten fliehen in Panik vor den näherrückenen Untoten. Der Anführer der Untoten ist Ingolf Notmarker, wiederbelebt von Morena ya Menario, und er stürzt sich auf Dietra von Ehrenstein. Die Kämpfer rutschen auf dem schlammigen Boden aus, es ist leicht, die Orientierung zu verlieren, und die feindlichen Katapulte beginnen, Steine auf das Schlacht zu schleudern. Ingolf erschlägt Dietrad. Eine Gruppe maraskanischer Söldner treibt verzweifelte Landwehrsoldaten vor sich her. Es riecht nach Metall, Pferden, Blut und Angstschweiß. Ein Fauchen und Geifern ist zu hören, als mitten im Getümmel ein Pandaemonium seine Tentakel peitschen lässt und Mäuler aufreißt. Dann kommen Krakonier- und Marusöldner aus dem Fluss.

Rhazzazor

Dann taucht am Himmel der Schatten gewaltiger Schwingen auf, und das Dröhnen seiner Flügelschläge nähert sich. Rhazzazor erscheint. Er lacht dröhend. Er scheint einen Moment lang den Versuch abzuwehren, ihn von seinem Angriff abzubringen. Dann erhebt er in einem Magnum Opus hunderte Tote der Schlacht auf einen Schlag zu Untoten.

Die Helden stellen sich dem gigantischen untoten Drachen entgegen. Die Truppen stürmen in Panik davon, doch die Helden bleiben standhaft. Rhazzazor überzieht die Stadt mit Feuer und zerfetzt Leomar beinahe, doch Liana wirft sich ihm entgegen und rettet Leomars Leben. Doch im Kampf gegen den Drachen fällt Remira ya Torese, ebenso wie viele der anderen Famerlorgeweihten. Aequitas gelingt es, Leomar auf Rhazzazors Hals hinauf zu teleportieren, während Yerodin den Drachen ablenkt. Gleichzeitig fokussieren alle Magier ihre Attacken auf den Drachen. In einem verzweifelten Angriff schafft Leomar es, dem Monster eins seiner Hörner abzuschlagen und ihn genug zu verletzen, um es zum Abdrehen zu bewegen.

In einem verbissenen Rückzugsgefecht verteidigen die Tobrier und die Helden die Brücke, während sie sich langsam zurückziehen. Die Stadt wird vollkommen überrannt. Die Zerstörung der Brücke verschafft den Verteidigern schließlich eine Atempause. Die Schlacht von Eslamsbrück ist verloren.

Personen

Auswirkungen

Das Blut der zahlreichen Kämpfer vermischt sich mit dem Schlamm und wird vom Regen in die Tobimora gespült. Irgendwo in den vom Sturm gepeitschten Regenwolken brüllt ein von Zorn und Schmerz halb wahnsinniger untoter Drache, und der Strom der zahlreichen Verletzten drängt zur Brücke über den Fluss hin. Darunter sind ein Wesen, ganz aus Wurzeln, in den knorrigen Ausläufern eine bewusstlose Hauptfrau der Eisenrather Leibstandarte; Convocatus Primus Saldor Foslarin mit schlamm- und blutverkrustetem Bart, der seinen Stab einem Untoten über den Schädel zieht, der soeben nach seiner Robe griff; und ein von Schrecken gezeichneter Gardist der Eslamsbrücker Stadtwache, der am Arm einen humpelnden mendenischen Landwehrsoldaten hinter sich her zieht. Die Rondrianer unter Wallmir von Styringen halten die Verteidigungslinie gegen die Untoten und Söldner, indem sie ihr Leben geben, um den Rückzug zu decken.

Eslamsbrück konnte nicht gehalten werden. Dietrad von Ehrenstein, Arve vom Arvepass und Remira ya Torese sind gefallen. Die Truppen Borbarads sind in das Herzen Tobriens vorgerückt.

Der Mühen Lohn

Für die Vorbereitungen gibt es 300 AP, für die Teilnahme an der Schlacht selbst 400 und für den Kampf gegen Rhazzazor noch einmal 300 AP.

Spezielle Erfahrungen

  • Yerodin: Kriegskunst, Falkenauge, Fechtwaffen, Gefahreninstinkt
  • Leomar: Kriegskunst, Körperbeherrschung, Lanzenreiten, Liturgiekenntnis
  • Aequitas: Kriegskunst, Körperbeherrschung, Unitatio, Reversalis

Eigenschaften

  • Yerodin: Konstitution, Gewandtheit + eine frei wählbare
  • Leomar: Konstitution, Mut + eine frei wählbare
  • Aequitas: Gewandtheit, Mut + eine frei wählbare