Die Kanäle von Grangor

Aus Die Sieben Gezeichneten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diesem Artikel über ein Abenteuer fehlen noch einige Informationen. Bitte bei Gelegenheit ausfüllen.


Die Kanäle von Grangor
Abenteuer
Ort Liebliches Feld, Grangor
Zeit Hesinde 1011 BF
Chronologie
Spielabende 20.06.2013,
27.06.2013
vorheriges Die Signori von Baliiri
nächstes Sturz des Usurpators
Die Kanäle von Grangor

Die Kanäle von Grangor ist das 17. Abenteuer der Heldengruppe. .....

Inhalt

[To do: überarbeiten und Personeninfos aktualisieren]

Auf dem Weg nach Grangor passieren die Helden Ruthor. Dann erreichen sie die wunderbare Hafenstadt selbst. Sie müssen ihre Waffen abgeben und werden danach eingelassen. Grangor, die Stadt der Kanäle, stellt sich als verlockend heraus, die Helden sehen sich die Stadt fasziniert an. Sharim besucht den Rahjatempel und trifft Eleonora wieder, die schockiert von seinen Narben, aber dennoch über die Maßen erleichtert über das Wiedersehen ist und sich von seinen magischen Künsten auch begeistert zeigt. Aequitas und Leomar besuchen ein Museum, alle verabreden sich für den Abend im Theater. Doch Yerodin stellt einige Untersuchungen an und findet heraus, in welchem Haus Nepolema ya Marvinko einquartiert ist: In dem von Stadtrat Fedesco Garlischgrötz. Dort angekommen, sagt man ihm, Fedesco befinde sich in einer Ratssitzung. Er wartet auf deren Ende, spricht mit dem Stadtrat und findet heraus, dass sich in dessen Haus in letzter Zeit öfter eine Gruppe von Patrioten und Historikern trifft, darunter eine wehrhafte Kriegerin und eine gelehrte Dame, die einen Lesekreis veranstalten. Er nennt auch die anderen Teilnehmer dieser Versammlung: Umberte Stipenbrink, Jago Vardeen und Reo Fesselbeck.


Yerodin geht den Spuren nach: Jago Vardeen ist, wie seine Schwester sagt, gerade beim Borontempel. Reo Fesselbeck trifft Yerodin am Hafen an, wo er sich sehr aggressiv zeigt und ihn fast in eine Schlägerei verwickelt. Und Umberta hat sich laut ihrer Hausverwalterin gerade auf den Weg gemacht, jemanden zu besuchen. Yerodin geht zu der genannten Adresse und findet nur ein kleines, abgelegenes Haus weit abseits der Hauptkanäle. Die dortigen Menschen können allerdings etwas Interessantes berichten: Jemand hat gesehen, wie eine Frau, die dort wohnt, sich offenbar mit einem buckligen, älteren Mann gestritten hat, der dann das Haus verließ und einen Kahn bestieg, genau wie sie selbst, nachdem sie jemandem eine Botschaft mitgegeben hat. Der Junge, der die Botschaft überbringen sollte, ist wieder da, er sollte sie zum Haus der Garlischgrötz bringen und hat das auch getan. Die Frau war dunkelhaarig, in ein langes Gewand gehüllt und sehr schlank.


Die Helden gehen nun also ins Theater, wo sie einem wunderbaren Drama beiwohnen, danach verbringen sie einen unglaublich amüsanten Abend mit Eleonora und der Bardin, die sie kürzlich getroffen hatten. Dann jedoch... spüren sie ein leichtes Beben.

Das Wasser hat sich aus den Kanälen zurückgezogen. Ein Sturm kommt auf. Das Beben wird heftiger. Es grollt in der Ferne. Es beginnt zu Regnen und zu Hageln. Während die Helden eilig versuchen, nach Hause zu kommen, geht um sie herum die Welt unter. Der erste Einschlag eines Steinbrockens, der vom Himmel fällt und sich in das Pflaster gräbt, verfehlt sie nur knapp. Der Sturm wird heftiger, die schlammigen Kanäle füllen sich plötzlich doch wieder mit schnell steigenden, gefährlich strudelnden Wassermassen. Es blitzt und donnert, hagelt und die See ist in Aufruhr. Das Wasser steigt immer mehr an, die Helden sind längst getrennt. Leomar und Aequitas drohen in einem der Kanäle, von den Wassermassen eingeholt zu werden, als die Erde bebt, werden Yerodin und die Bardin unter einem einstürzenden Torbogen begraben und fast zu Tode gequetscht. Die Menschen fliehen in Panik. Sharim und Eleonora fliehen zum Hafen, um von dort zum Rahjatempel zu gelangen, werden allerdings von Steinschlägen bedroht. Die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Yerodin und seine Begleitung flüchten in ein Haus, doch das Wasser steigt. Leomar ertrinkt, während Sharim und Eleonora am inzwischen überfluteten Hafen von einer riesigen Flutwelle überrollt werden, die ganz Grangor vernichtet.

Einzig Aequitas überlebt dankt eines letzten Paralysis ein wenig länger, bis die Wirkungsdauer endet und er, begraben unter Wassermassen und Trümmern, sein Ende findet.

Alle sind tot.


Und erwachen, umgeben von einer hellen, verzerrten Wirklichkeit, die sehr an die Tore Grangors erinnert. Vor ihnen steht Eleonora und führt sie zum Tempel. Die Menschen um sie herum scheinen die Helden überhaupt nicht richtig wahrzunehmen, sie wirken wie hinter einem Schleier. Im Tempel hat Eleonora eine Vision, die sie den Helden orakelgleich mitteilt, es ist deutlich zu spüren, dass Rahja aus ihr spricht. Sie spricht von einem Handel, von göttlicher Gnade und von einer zweiten Chance. Sie gibt den Helden den Auftrag, das Ritual, das den Frevel ausgelöst hat, dieses Mal zu verhindern, sodass Rahjas Handel eintreten kann und die Stadt gerettet wird. Die Helden haben einen Tag gewonnen.

Die Kanäle von Grangor

Zunächst beschaffen sie sich ihre Waffen wieder, was nicht schwer ist, da die Soldaten sie ebenso geflissentlich übersehen wie die meisten Passanten, dann decken sie sich bei einem Alchemisten mit ein paar Tränken ein. Dank Yerodins Recherchen haben sie einige Ansatzpunkte. Sie machen sich auf den Weg zum Haus der schwarzhaarigen Dame und beobachten, wie die blasse, in Seidenhandschuhe und eine lange Robe gekleidete Frau mit dem buckligen Mann streitet. Er fährt sie an: "Wenn du mir nicht gibst, was ich verlange, werde ich dir nicht helfen und du wirst scheitern." "Das haben schon ganz andere behauptet." "Korobar ist ein Narr. Gibt mir das Gold und die Kinder, und ich kann dir alles Wissen beschaffen, das Liscom besaß, und noch viel mehr. Andernfalls wirst du meinen Zorn zu spüren bekommen." "Du besitzt Wissen, das Liscom verborgen war? Wie kann ich das glauben? Woher?" "Auch diese Information wird dich etwas kosten, meine Kleine." "Scher dich zum Teufel, hässlicher Gnom!" "Du wirst sehen was du davon hast - ich habe meine vorkehrungen getroffen!"

Offenbar wollte der Fremde von ihr, Morena ya Menario, die Kinder, um ihr im Gegenzug magisches Wissen anzubieten, wie es auch schon Koroboar versucht hat. Der bucklige Mann fährt auf einem Kahn davon. Morena gibt daraufhin dem Straßenjungen die Botschaft und geht ebenfalls.

Die Helden fangen die Botschaft ab und gehen selbst dorthin, wo sie hin gebracht werden sollte. Im Haus des Stadtrates finden sich die Habseligkeiten von Nepolema: Ein Brief an Perdor, der noch nicht abgesendet wurde und ihm gegen mehr Waffenlieferungen Gold verspricht sowie den Krieg. Waffen. Nepolema taucht dort auch bald auf und wird mit einem Bannbaladin davon überzeugt, dass die Helden befreundet sind. Alle gemeinsam brechen nun also auf, um das Ritual durchzuführen, dass Morena plant.

Sie treffen sich mit den anderen Verschwörern, die verschiedene Paraphernalia und Donaria besorgt haben, und rudern zu einer abgelegenen, einsamen Fischerinsel. Unterwegs bemerken sie im Hafenbecken ein seltsames, dunkles Schiff... Auf der einsamen Insel angekommen, beginnt Morena, unterstützt von ihren Mitstreitern, das Ritual vorzubereiten. Yerodin gelingt es in einem phexischen Meisterstück, die Steine des dreizehnzackigen Beschwörungskreises auszutauschen, und während der Gespräche stellt sich der Plan der Brabaker Magierin eindeutig heraus. Sie will Hela-Horas' Geist beschwören, um das Horasreich in einen Krieg gegen das Mittelreich zu führen, als Fokus benutzt sie dabei das aus Baliiri gestohlene Foullard (sowie einen Raben, den einer ihrer Handlanger aus dem Borontempel entwendet hat, und eine Taschenuhr, die Chrenjo Areljeff, ebenfalls anwesend, besorgt hat). Bevor es jedoch dazu kommt, schreiten die Helden ein und der Kampf beginnt. Während sie gegen Nepolema und ihre Handlanger ebenso wie gegen den eher erbärmlichen Chrenjo keine Probleme haben, ruft Nepolema einen gebundenen Braggu herbei, der sie beschützt und Leomar in Angst und Schrecken versetzt, während sie schließlich ein gewaltiges Pandaemonium zaubert, dass die Helden beinahe das Leben kostet. In der Verwirrung kann sie mittels eines Transversalis entkommen und überlässt ihre Mitverschwörer den geifernden Klauen der Dämonen. Keiner überlebt.

In der Asche findet Sharim dann den Schleier Helas, den Schleier des Erzes, den sie einst den Tulamiden entwendete.


Vollkommen erschöpt kehren die Helden in den Morgenstunden in die Stadt Grangor zurück. Doch die Stadt steht noch, ist nicht untergegangen: Die Aufgaben wurde erfüllt. Sie durchsuchen das Haus Morenas und finden Einige Bücher mit Aufzeichnungen, altechsischen Ritualbeschreibungen, Gekritzel und Chrmk, dazu Texte über Nekromantie, Briefe Korobars, Aufzeichnungen über Seele und Körper.

"Über Tod und Leben" von Zoryan zu Notmark, rekonstruierbar: Skelettarius, Totes Handle, Nekropathia, Invocatio minor, Invocatio maior, Pentagramma, Thargunitothbann. Die Rede ist auch von der Opferung eines Raben. Eine Seite aus "Naranda Ulthagi" über Zeitbeschwörungen, ein Aufsatz mit dem Titel: Die Stunde ist der Schlüssel zum Tor der Jahrhunderte. (In dem Text wird erklärt, dass eine Pforte geöffnet wird, die aufgrund des Flusses der Zeit und der differenten Tempus-Potentiale einen starken Sog verursacht, sodass die Realität der Vergangenheit in die Gegenwart hineinstürzt...), Niobaras Sternkundliche Tafeln, ein persönliches Tagebuch ihrer Träume und einige sehr schwermütige Gedichte und philosophische Texte. Zudem eine verschlüsselte Botschaft, die die Helden nicht enträtseln können.

Und sie retten den dort gefangenen kleinen Elladan.


Schließlich kehren die Helden in den Rahjatempel zurück. Inzwischen sind sie auch wieder richtig in der Realität, niemand ist mehr blass und schleierhaft. Eleonora spricht mit der Stimme der Göttin zu ihnen.

"Grangor wurde nie zerstört, das Tor konnte nicht geöffnet werden. Der Vater von Vergangenheit und Zukunft wacht mit grimmigen Auge, er hat gewacht und wird es immer tun. Den Frevel hat er gerächt, bevor er geschehen konnte, und er kennt keine Gnade. Er verlangt eine Gegenleistung. Die Zeit kann man nicht bestechen, doch eine Vereinbarung treffen. Ich werde meinen Teil einhalten, und daraus wird eine Verheißung für die Sterblichen erwachsen. Und er wird den frevler gnadenlos gestraft haben, der sich gegen die Gesetze der Zeit auflehnen wird, und seine Rache wird wirksam werden in ferner Zukunft und ist doch bereits ausgeführt. Und Hingabe sät Hoffnung auf Harmonie."


Die Verschwörer hatten versucht, Hela Horas zu beschwören, was einerseits unsinnig ist, da man sie aus den Niederhöllen rufen müsste (und nicht ein Zeitritual durchführen), und andererseits ein waghalsiger, selbstmörderischer Frevel gegen Satinav, da sie versuchten, eine Art temporale Invokation durchzuführen. Das konnte nicht funktionieren und schuf statt Hela herbeizurufen eine Pforte in die Zeit des Fokusgegenstandes, des Foullards, öffnete, genau in jenen Moment, in dem die Götter auf Seiten der Garether in die Schlacht eingriffen, um das Gleichgewicht zu wahren, da Hela Horas dabei war, Erzdämonen persönlich auf Dere herabzurufen. Die Zerstörung, welche Praios, Rondra, Efferd und Ingerimm dabei mit sich brachten, strömte durch das Zeitentor ins Jetzt und vernichtete Grangor - oder hätte es getan, hätten die Helden das wahnwitzige Ritual nicht aufgehalten.

Morena ist geflohen.


Die Helden werden kurz darauf zu einer Besprechung des Rats von Grangor gerufen. Dort werden sie befragt und unter anderem von dem Adlerriter Horatio Porthoros von Garlischgrötz verteidigt, bis plötzlich die Schreckensmeldung vom Kinderraub von Ruthor den Rat erreicht: Ein Schwarzes Schiff ist einige Meilen südlich vor Ruthor erschienen, hat eine Schivone der horaskaiserlichen Flotte (Die Unbesiegbare Talita) kurzerhand versenkt und eine Horde Sölder an Land gehen lassen, die nicht nur alle Wertgegenstände, sondern auch sämtliche Kinder zwischen fünf und fünfzehn Jahren aus der Stadt raubten. Darunter ist auch Horatios Tochter Lovicia, die er erst wenige Tage zuvor in seine Heimatstadt gebracht hatte. Der Adlerritter ist untröstlich und bricht sofort auf, der Rat wendet sich der Alarmierung der Flotte zu.

Die Helden werden mit einem Brief für Elladans Mutter nach Vinsalt gesandt, der Junge ihnen in einer Kutsche mit Bedeckung hinterher.

Personen

[To do: überarbeiten]

  • ...

Auswirkungen

[To do: überarbeiten]

...

Der Mühen Lohn

Abenteuerpunkte

Für die außergewöhnliche Erfahrung, einmal zu ertrinken, gibt es 450 AP.

Das waren dann mit der Reise nach Grangor und den dortigen Ereignissen folgende Steigerungszeiten: 5 Reisetage, zwei Abenteuertage = 5*10+2*5 = 60 AP zu versteigern.

Spezielle Erfahrungen

  • für Leomar: Schwimmen, Magiekunde, Boote fahren
  • für Aequitas: Körperbeherrschung, Paralysis, Taschendiebstahl
  • für Sharim: Schwimmen, Magiekunde, Geschichtswissen
  • für Yerodin: Schwimmen, Geschichtswissen, Prophezeien

Attribute

  • Leomar: Gewandtheit und Intuition
  • Aequitas: Konstitution und Intuition
  • Sharim: Körperkraft und Intuition
  • Yerodin: Konstitution und Intuition
  • sowie ein frei verteilbarer Punkt für jeden