Luciata Illumidane von Wertlingen

Aus Die Sieben Gezeichneten
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Luciata Illumidane von Wertlingen

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Allgemeines
Volk Mittelländerin
Profession Praios-Geweihte (ehem.),
Bannstrahlerin (ehem.), Kommandantin
Tsatag ca. 995 BF
Alter ca. 26
Aussehen
Haarfarbe weißblond
Augenfarbe grau
Gesellschaftliche Stellung
Stand Adel

Luciata Illumidane von Wertlingen, später Luciata Tyakaaria war eine junge und sehr eifrige Praios-Geweihte und Bannstrahlerin, die später einen Pakt mit Blakharaz einging und zu einer hochrangigen Borbaradianerin wurde. Sie hasste Magie so sehr, wie sie klare Strukturen und Befehlsketten schätze. Sie ist eine kompetente Anführerin und äußerst nachtragend.

Hintergrund

Luciata stammte aus einem angesehenen Adelsgeschlecht, wurde schon früh im Kampf mit Schwert und Schild ausgebildet und entschied sich, die Weihe des Praios anzustreben. Sie erlernte früh Techniken, ihren Geist gegen verderbte Magie abzuschirmen. Sie wurde eine äußerst vielversprechende und disziplinierte Bannstrahlerin, die sich als Untergebene der Reichsrichterin Praiodane von Falkenstein auf die Seite von Answin von Rabenmund stellte. Sie machte mit einer Gruppe Laien-Bannstrahler Jagd auf vermeintliche Feinde des Reiches und Verräter, vor allem Anwender finsterer Magie, so auch auf die Helden und zuletzt auf Yantan von Falkenwind, was beinahe eine Eskalation des Verhältnisses zum Horasreich bewirkte.

Interaktion mit den Helden

Bereits vor der Rückkehr Borbarads begegneten die Helden Luciata, die die Herrschafts des Ursupators Answin verteidigte und die Helden im Namen "des Kaisers" ins Gefängnis werfen ließ [1], und später nach ihrer Flucht nach ihnen suchte. In Brig-Lo kommt es erneut zu einem Konflikt mit ihr und ihren Soldaten, als sie den Ort für Answin beanspruchen will und damit beinahe eine diplomatische Krise mit dem Horasreich auslöst. Gezwungen durch Sharims Zaubertanzmagie - ausgerechnet Magie! - muss sie jedoch klein bei geben, nicht ohne ihm bitterste Rache zu schwören [2]. Als die zukünfitgen Gezeichneten wenige Wochen später mit einigen anderen Recken in den Kaiserpalast eindringen, um den Ursupator zu stürzen, stellt sich ihnen Luciata mit ihren untergebenen Bannstrahlern erneut entgegen, wird allerdings erneut geschlagen [3].

Nach dem Sturz Answins wendet sich Luciata der inneren Einkehr und Meditation zu, um Praios wieder näher zu kommen. Auch der Konflikt der beiden widerstreitenden Boten des Lichts zerrt an ihrem Glauben und ihren Überzeugungen. Dafür zieht sie sich in das berühmte und abgelegene Kloster Arras de Mott zurück. Leider ahnt sie nicht, dass der Vorsteher des Klosters durch einen Quitslinga ersetzt wurde. Sie ist schockiert, als ausgerechnet Sharim und die anderen Helden in dem Kloster auftauchen, und aufs tiefste gedemütigt, als Sharim seine Magie benutzt, um sie in einer eigentlich unbedeutenden Konfrontation dazu zu zwingen, klein bei zu geben - und das direkt im Umfeld des praiosheiligen Klosers. Luciata kämpft mit ihrem Wunsch, sich an den Helden zu rächen, während diese die seltsamen Morde im Kloster aufzuklären versuchen. Doch dann kommt es zu einem großen Kampf, und der Vorsteher des Klosters, dem Luciata ihre Gedanken und Zweifel anvertraut hat, stellt sich als Dämon heraus. [4] An diesem Punkt sieht Luciata die gesamte Praioskirche als nichts als Lüge. Sie schwört den Helden Rache, wendet sich von Praios ab und geht den Pakt mit Blakharaz ein.

Noch getarn als Praiosgeweihte versuchte sie später, die Bevölkerung Punins gegen die Gezeichneten als vermeintliche Dämonenbündler aufzubringen [5].

In der nächsten Zeit ist sie damit beschäftigt, eine Gruppe von Elitekämpfern, die auf Irrhalken reiten, auszubilden und zu drillen - ganz so, wie sie früher Bannstrahler befehligt hat. Sie führt die Irrhalkenreiter unter anderem in den Kampf gegen die Amazonen und spielt eine entscheidende Rolle bei der Eroberung Ilsurs. Ihre Irrhalkenreiter foltern und töten auch den sanftmütigen Praiosgeweihten Rudegar Eschenquell von Eisenrath, der gerade auf Pilgerreise nach Beilunk war. Luciata war auch an dem Versuch beteiligt, die Vergangenheit so zu manipulieren, dass Nacladaria nie geboren werden konnte[6].

Beim Allaventurischen Konvent schleichen sich Luciata und ihre Soldaten verkleidet als Bannstrahler auf dem Konvent ein und es gelingt ihnen, den des Mordes verdächtigten Tarlisin von Borbra zu entführen, um einen Splitter des Steins des Weisen zu erringen. Der später drohende Kampf zwischen Schatten und Pfeilen des Lichts wird unterbrochen, da Luciatas Irrhalkenreiter die versammelte Magierschaft attackieren und beinahe eine Eskalation der kritischen Essenz auslösen [7].

Luciata führte ihre Irrhalkengarde das nächste Mal zum Angriff auf das Ei des Lichtvogels, um dieses zu stehlen [8], wobei sie Schwierigkeiten hat, die wahnsinnige Chimärendämonin Achaz saba Arataz unter Kontrolle zu halten.

Siehe auch

Abenteuer

  1. Sturm über dem Greifenthron
  2. Die Horaskaiserin
  3. Sturz des Usurpators
  4. Grenzenlose Macht
  5. Zwischen den Abenteuern V
  6. Das Kind der Zeit
  7. Der Allaventurische Konvent
  8. Das Dach der Welt