Selinde Eschenquell von Eisenrath

Aus Die Sieben Gezeichneten
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Selinde Eschenquell von Eisenrath

[To do: Untertitel?]
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Allgemeines
Volk Mittelländerin
Profession Adlige
Tsatag 991 BF
Alter 30
Geburtsort Eisenrath
Aussehen
Körperbau schlank
Haarfarbe kupferfarben
Augenfarbe smaragdgrün
Besonderheiten sehr anziehend,
Sommersprossen
Gesellschaftliche Stellung
Stand Adel
Titel Baronin

Selinde Eschenquell von Eisenrath ist die Frau Leomar Nordfalk von Eisenraths, des Barons von Eisenrath, und die Schwester des vorherigen Barons, Gerwulf Eschenquell von Eisenrath. Sie ist Nacladarias Mutter.

Hintergrund

Selinde hat ein fröhliches Gemüt, eine gute Verbindung zu Feenwesen und eine sehr anziehende Gestalt, mit smaragdgrünen Augen, kupferfarbenen Haaren und Sommersprossen. Es heißt, bei ihrer Geburt sei eine Fee anwesend gewesen. Sie kennt verschiedene geheime Orte in den tobrischen Wäldern rund um Eisenrath und wird von Mindergeistern und Feewesen geschätzt. Zu ihren liebsten Beschäftigungen gehören das Reiten und die Jagd, sie kann auch recht gut mit dem Schwert umgehen. Als Herrscherin von Eisenrath zeichnet sich Selinde durch eine besonnene und praktische Art aus, die auch nicht vor größeren Opfern zurückschreckt, sollten sie notwendig werden, um ihr Volk zu verteidigen.

Familie

Für detailiertere Beschreibungen der Familien, siehe Nordfalk bzw. Eschenquell.

Interaktion mit den Helden

Die Helden treffen Selinde das erste Mal, als sie während der Answinkrise bei Gerwulf, einem alten Freund von Leomar, untertauchen. Auf seiner Burg Eisenrath regiert er gemeinsam mit seiner Schwester Selinde. Leomar hat schnell Interesse an Selinde. Auf Burg Eisenrath wird ein Turnier ausgerichtet, und Leomar entschließt sich, daran teilzunehmen. Auch Arlin von Ebelried, Elementarist und Adliger, reist als einer der Teilnehmer an, um Selinde zu beeindrucken. Im Vorfeld des Turniers tauschen Leomar und Selinde einige geheime Botschaften über Sharim aus, und da Arlin Sharim bestochen hat (mit dem Versprechen, ihm ein Artefakt zu reparieren), steckt Sharim Selinde falsche Botschaften von Leomar zu, um die beiden auseinander zu bringen. Erst beim Turnier, bei dem Sharim auch durch Zaubertänze Arlin zu helfen versucht, kommt die Wahrheit ans Licht. Die empörte Selinde schreit Arlin vor aller Augen ihre Verachtung entgegen, der daraufhin Eisenrath verlässt. Selinde reitet ebenfalls zornig davon und gerät beinahe in einen Hinterhalt der Answinisten, wird allerdings von Feenwesen gerettet und auf die Insel im Nymphenauge gebracht. Erst nachdem Leomar sich als würdig erwies, durfte er sie dort besuchen und nach Hause bringen. Kurz darauf begann die Belagerung von Burg Eisenrath durch die Answinisten, bei der die Helden entscheidend zur Verteidigung beitrugen[1].

In den folgenden Jahren schrieb Leomar Selinde zahlreiche Briefe, teilweise sogar mit Gedichten darin. Nach und nach kamen sie sich näher, und im Hesinde 1011 BF gingen die den Traviabund ein. Gerwulf entschied sich, ins Kloster Rhodenstein zu gehen, und Leomar übernahm mit Selinde die Herrschaft über Eisenrath. Auch Arlin versuchte Selinde noch häufiger von sich zu überzeugen, jedoch ohne Erfolg.

In der Zeit kurz nach der Rückkehr Borbarads erhielt Selinde relativ viel Aufmerksamkeit von anderen Adligen, insbesondere von Naul von Kleinwardstein. Sie versuchte, ihn mit [[Cosima von Zackenfels zu verkuppeln, was allerdings nicht so recht gelang. Schließlich wurde Selinde schwanger. Der Borbarad-Kult von Azaril Scharlachkraut benutzte einen Borbaradianer, der sich als reisender Maler verkleidete, um Selinde zu entführen. Der gerade erst nach Eisenrath gekommene Carolan Greifenau half dabei, ihrer Spur zu folgen. Ebenso wie Cosima von Zackenfels und elf andere von Tsa gesegnete Frauen war sie für ein finsteres Ritual entführt worden, doch die Helden konnten sie befreien[2].

Selinde wusste nicht, dass sie mit Zwillingen schwanger war: Nacladaria und Kasmyr. Als die Zeit der Geburt heranrückte, schlich sich Achaz saba Arataz in einer Verwandlung als Hebamme auf Burg Eisenrath ein. Bei der Geburt entführte sie nicht nur Kasmyr, um ihn Seghal und Cosima unterzuschieben, sondern versuchte auch kurz darauf, Selinde und ihr neugeborenes Kind mit einem schrecklichen Fluch zu belegen, was von den Helden nur knapp verhindert werden konnte[3].

In den folgenden Jahren ist Leomar selten daheim in Eisenrath, da er als Dritter Gezeichneter unterwegs ist. Auch sein Bedürfnis nach körperlicher Minne nimmt wegen der echsischen Verwandlung ab, und so bleibt Nacladaria das einzige Kind der Barone von Eisenrath (von dem sie wissen). Selinde unterstützt Leomar jedoch weiterhin kompromisslos. Arlin von Ebelried sendet Selinde eine Nachricht mit der Aufforderung, sich ihm (und Borbarad) anzuschließen, da Borbarad sowieso gewinnen würde. Selinde ignoriert den Brief. Seinen nächsten wirft sie ungelesen ins Feuer. Arlin attackiert die Burg und setzt sie in Flammen, doch Leomar (in Echsenform) gelingt es, Seline und seine kleine Tochter zu retten.

Bei den Amazonen hat Leomar am Vorabend der Schlacht um Kurkum ein Abenteuer mit der Amazone Liana, aus dem Zwillinge hervorgehen[4]. Selinde ist zunächst ziemlich abweisend gegenüber Liana eingestellt, doch als diese Leomar in der Schlacht von Eslamsbrück das Leben rettet, wird sie wesentlich freundlicher ihr gegenüber und behandelt sie wie eine Schwester[5].

Bei der geplanten Verteidigung Eisenraths mit einem großen Ritual machte Selinde elementar besonders reine und geeignete Orte für die Ankersteine ausfindig[6]. Außerdem erarbeitete sie mit Carolan gemeinsam den Vorschlag, dass die Alten und Kranken der Baronie, die gern ihr Leben für die Baronie geben würden, aber im Kampfe nicht viel nützen, ihre Lebenskraft für das Ritual geben sollten. Selbst Aequitas ist im ersten Moment schockiert, doch Selinde gelingt es tatsächlich, mit einer Ansprache etwa zweihundert freiwillige Einwohner Eisenraths zu finden, die sich für das Ritual opfern lassen [7].

Als einige Borbaradianer in der Zeit zurückreisen, um Nacladarias Geburts ungeschehen zu machen, reisen sie unter anderem in die Nacht, in der sie auf einem gemeinsamen Jagdausflug von Leomar und Selinde gezeugt wurde. Die Helden verhindern, dass Leomar dabei ermordet wird. In einer der möglichen Versionen der Gegenwart existiert Selinde nicht.

Selinde übernimmt während der tobrischen Invasion die Planung der Verteidigung Eisenraths und der Versorgung der Flüchtlinge. Sie führt auch Aleya Ambareth zum Nymphenauge, wo er sich im Angesicht des Feenwesens in Form eines Hirsches, das Leomar schon als Reittier des Ritters Pandlarils kennenlernte, spontan in einen Wolf verwandelt.

Siehe auch

Abenteuer

  1. Kampf um Burg Eisenrath
  2. Mutterglück
  3. Segen der Tsa
  4. Goldene Blüten auf Blauem Grund
  5. Blutige Tobimora
  6. Das Refugium
  7. Die Entrückung von Eisenrath