Shafirs Schwur

Aus Die Sieben Gezeichneten
Wechseln zu: Navigation, Suche


Shafirs Schwur

Cover des offiziellen, etwas anderen Shafirs Schwur
Cover des offiziellen, etwas anderen Shafirs Schwur

Abenteuer
Ort Horasreich, Methumis
Zeit Ingerimm 1017 BF
Chronologie
Spielabend 1.04.2014
vorheriges Hauch der Pestilenz
nächstes Pforte des Grauens

Inhalt

Neuigkeiten

SemaphorRavendoza.jpg

In Mengbilla sind die Helden umgeben von Ratten, verbarrikadierten Häusern, Nebel und Geistern. Utharion von Eldoret begräbt Tillia della Monte. Die Helden bekommen eine Nachricht von Comto Ravendoza, der sie bittet, schnellstmöglich nach Methumis zu kommen. Die Helden treffen Herzog Eolan IV. Berlînghan und seinen Sohn Thiolan von Methumis wieder, der seinem Vater erklärt, dass die Helden ihn vor den Aufständischen gerettet haben, und sich nach Tillia della Monte erkundigt. Eolan kennt die Helden übrigens aus den Erzählungen der da Merinals und ist ihnen sehr dankbar. Jedoch gibt es schlechte Neuigkeiten. Die Helden erfahren, dass Horatio Garlischgrötz das Gut von Dom Pirro von Karsina, des letzten Besitzers der einen Hälfte des Aarensteins, geplündert wurde, offenbar von Untoten. Außerdem berichtet er, dass die Adlerriter Sharims Heilkünste und die Fähigkeiten der Heldengruppe brauchen, um niemand anderem als Prinzessin Aldare Firdayon einen Dienst zu erweisen. Kurze Zeit später trifft Aldare in Methumis ein ein. Sie geht von einer kleinen Schivone, begleitet von Heilig-Blut-Rittern, von Bord, begleitet von einem Dutzend Magier aus dem Anatomischen Institut zu Vinsalt und zwei Dutzend Dottores und Gehilfen. Das Volk jubelt. Die Magierin Isdara della Tegalliani erkundigt sich bei Sharim, ob er garantieren könne, dass die Cronprinzessin von jeglichen Krankheiten verschont bliebe, und erklärt atemlos, dass sie die ungeheure Ehre haben, die Cronprinzessin nach Thegûn zu begleiten. Wie sich herausstellt, ist die Prinzessin auf einer wichtigen Reise. Sie bringt das Cronsiegel, die größere Hälfte des Aarensteins, an einen sicheren Ort zur Verwahrung.

Aldare Hesindia Firdayon einige Jahre später (Zeichnung von Caryad)

Reise mit Aldare Firdayon

Aldare ist Mitglied der Schwesterschaft der Mada, an Magie, Wissenschaften und Kunst interessiert. Sie selbst ist Magierin und Hesindegeweihte. Die Helden reisen mit ihr nach Thegûn. Unterwegs begegnet die Reisegesellschaft Opfern der Keuche, Aldare spendet einigen von ihnen Nahrungsmittel, die Helden wehren Khoramsbestien ab, schließlich nächtigt man nahe eines Gräberfelds. Die Helden behalten die Umgebung misstrauisch im Auge. Ein erschreckter Schrei führt sie zu dem Gräberfeld, wo sie ein verängstigtes Mädchen vor ein paar hungrigen Ghulen retten, ohne zu merken, dass es sich um einen gestaltwandelnden Dämon handelt, der beinahe Yerodin verführt und die Helden ausspioniert.

Das Pochende Herz

In Thegûn bespricht Aldare sich mit den Hesindegeweihten des Oktogon. Die Helden helfen einem Jungen aus einem Brunnen, ein Drache fliegt über die Stadt. Dann hören sie ein seltsames, dumpfes Pochen, dass tief aus der Erde zu kommen scheint. Es durchdringt alles, macht furchtbare Kopfschmerzen und scheint von dem großen See nahe Thergûn herzurühren. Die Helden gehen der Sache nach. Unterwegs wird das Pochen immer schlimmer. Sie finden einen sterbenden Achaz-Kristallomanten, auch auf dem Weg zum See, der in ihren Armen sein Leben aushaucht. Am See beschwört Sharim einen Wasserdjinn, der es ihm ermöglicht, in den See hinab zu tauchen, wo er auf altechsische Ruinen und Gräberfragmente stößt - offenbar wurden hier zahlreiche Krieger mit einem großen Herrscher zusammen begraben. Doch bevor er alles gesehen hat, erheben sich die Wächter und attackieren ihn, er flieht aus dem See. Dort unten liegt das Skelett des Wurms von Chababien, jenes großen Drachen, den Geron erschlug und den die Echsen hier als Herrscher verehrten. Morenas und Sayas Plan ist es, ihn wiederzubeleben, doch damit sein Geist, seine Macht und Magie und seine volle Stärke erhoben werden kann, brauchen sie den ganzen Aarenstein.

Thegûn wird angegriffen, die Dämonin versucht für Saya das Cronsiegel zu stehlen, damit diese den Aarenstein komplettieren kann, doch die Helden wehren sie ab. Es wird beschlossen, das Cronsiegel an den sichersten denkbaren Ort zu bringen - zu Shafir dem Prächtigen.

Shafir der Prächtige

Die Reise führt die Berghänge Chababiens hinauf bis zur Pforte von Kabash. Die Helden erreichen den Hort Shafirs, werden vorerst nicht gefressen, und bitten ihn um seinen Schutz für das gefährliche Artefakt. Der Kaiserdrache ist skeptisch, bringt es ihm doch nur Gefahr. Daher fordert er eine Gegenleistung Aldare als Opfer. Alle sind entsetzt, doch die Prinzessin nimmt schweren Herzens an, was bleibt ihr anderes übrig? Wie sich dann herausstellt, will er sie jedoch nicht verspeisen, sondern stattdessen zu seiner Braut. Auf seinem Hort sprechen sie die Worte des Traviabunds - Drachenblut und Menschenblut verbinden sich also auf einem Berg von Gold - und der mächtige Drache nimmt den Stein an und schwört, ihn zu beschützen.

Doch Saya hat noch nicht aufgegeben. Mit einer Horde Zantim, Karmanthi und dem von Morena ya Menario als Skelett erhobenen, untoten Wurm von Chababien, einem gigantischen skelettierten Riesenlindwurm mit drei Köpfen, überfällt sie den Hort. Es entbrennt eine Schlacht zwischen den Angreifern, den Helden, den Adlerrittern und von den Helden beschworenen Djinnen, die man wohl meilenweit hören konnte. Als Shafirs Feuer in den Wirbelsturm eines Djinns hineinfährt und damit einige Karmanthi erledigt, die Helden den untoten Drachen langsam mit Shafir gemeinsam in Stücke hacken und Saya sich zurückziehen muss, ist die Schlacht doch noch gewonnen, auch wenn Sharim und einige Adlerritter schwer verletzt wurden und es auch Tote zu beklagen gibt. Doch Aldare kann sicher zurück geleitet werden.

Personen

Auswirkungen

Das Skelett des Wurms von Chababien ist zerstört und wird nie mehr erhoben, das Cronsiegel sicher in der Verwahrung Shafirs, der mit Aldare Firdayon den Traviabund eingegangen ist.

Der Mühen Lohn

Abenteuerpunkte

300 für das Abenteuer + 200 für das Beenden der Aarenstein-Kampagne (Unter dem Adlerbanner, Hauch der Pestilenz, Shafirs Schwur)

Spezielle Erfahrungen

  • Aequitas: Etikette, Fulminictus, Brett&Kartenspiel
  • Yerodin: Etikette, Menschenkenntnis, Heilkunde Wunden, Heilkunde Seele
  • Leomar: Etikette, Staatskunst, Schwimmen, Drachisch
  • Sharim: Etikette, Staatskunst, Klettern, Schwimmen

Attribute

  • Klugheit
  • Körperkraft
  • und zwei frei verteilbare Striche

Weiteres

"Zudem könnt ihr euch des Dankes der Cronprinzessin Aldare gewiss sein. Ihr dürft euch für einige Tage auf Aldyramon, Baliiri oder in einer Villa in Vinsalt als Gäste aufhalten und werdet mit reichlich Speis und Trank der edelsten Güte versorgt, zudem könnt ihr beschädigte Ausrüstung etc. kostenlos ersetzen lassen. Jeder von euch, sowie desweiteren Horatio Portoros Galischgrötz, wird durch den Comto Geheimsiegelbewahrer Amaldo Ravendoza mit der Goldenen Adlerklaue ausgezeichnet: ein schmuckvoller, schwerer, leicht gekrümmter Dolch mit goldbeschlagenem Griff und der Prägung eines Adlers im Knauf. Ihr werdet dadurch Adlerritter ehrenhalber. Als solche genießt ihr hohes Ansehen, sofern er nicht wegen ehrlosem Verhalten, Schande oder Verrat aberkannt wird, und steht mit eurem Ruf auch etwas für den der Adlerritter. Seine Werte: TP: W6+3, TP/KK 11/4, Gewicht 45, Länge 35, BF 0, Ini -1, Distanzklasse H

Die Serenissima selbst schenkt jedem von euch einen Ring aus silbrigem Material, in den eine von einer silbernen Schlange umschlungene Scheibe eingelassen ist, die je nach Winkel dunkel oder hellglänzend aussieht. Die Ringe der Mada lassen sich mit den Worten "Madas Licht, leuchte für mich" und "Madas Mantel, verhülle mich" auslösen und gewähren einen Odem mit 12 ZfP* bzw. einen Aurarcania Deleatur (Schleier der Unwissenheit) mit 12 Punkten Resistenz gegen Hellsichtsmagie. Ersteres lädt seine Ladung bei Vollmond, letzteres bei Neumond auf, bis zum nächsten Voll/Neumond besitzen die Ringe jeweils nur eine einzige Ladung. (Zur Orientierung: Die Artefakte sind als Geschenke der Schwesternschaft der Mada unverkäuflich, aber wären hätten einen Wert im mittleren dreistelligen Dukatenbereich, bedenkt man die innewohnende Magie und die Herstellung aus Mondsilber und Madamant)."