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Aus Die Sieben Gezeichneten
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Cover des offiziellen Abenteuers, dass sich von unserem Abenteuer allerdings sehr unterscheidet
Cover des offiziellen Abenteuers, dass sich von unserem Abenteuer allerdings sehr unterscheidet

Abenteuer
Ort Horasreich, Silas, Methumis, Neetha
Zeit Peraine 1017 BF
Chronologie
Spielabende 27.02.2014,
06.03.2014
vorheriges Krieg der Magier
nächstes Hauch der Pestilenz

Inhalt

Die Helden reisen wegen der Roten Keuche ins Horasreich. Dort erfahren sie einige Neuigkeiten aus der Magierzeitschrift Salamander:

  • Limbusreisender Yalderico von Belhanka verschollen: Der gelehrte und geachtete Puniner und Belhanaker Magus ist bei einer routinemäßigen Reise in den Limbus zwecks Arcanospektrenanalyse vermutlich von Dämonen angefallen und verschleppt worden, sein Verbleib ist unbekannt.
  • Überfall des Verfehmten Buckligen: Gemeinsam mit der Gräfin Bershîl du Metuant überfällt der Magier Xeraan die alanfaner Seidenkarawane am Loch Harodrôl. Das Unternehmen scheitert kläglich, die Gräfin wird getötet, Xeraan flieht.
  • Flammen über Altaia: Rätselhaftes Feuer verwüstet das Inselherzogtum, Leuchtende Kugel der Hesinde verschollen, Heiligtum zerstört, magische Ursache nicht ausgeschlossen, der bornische Freiherr Erborn von Hinsinken rüstet eine Expedition zur Erforschung der Ursache aus
  • Borbaradianische Umtriebe in Mirham aufgedeckt - wie seine Spektablität Salpikon Savertin verlauten lies, kam es in Mirham kürzlich zu magischen Gefechten zwischen einigen seiner Vertrauten und Anhängern und einen Magiern, die ein "Kloster unseres Herrn Borbarad von Gorien" gegründet hatten, wobei letztere nicht mehr zu einer Stellungnahme in der Lage waren. Die Magier Menchal ak'Taran, Murak di Zeforika und Lutea Colophonia werden von Salpikon Savertin mit einem Kopfgeld von jeweils 150 Dublonen gesucht, da sie sich ins Horasreich abgesetzt haben.

Ein Bote von Amando Laconda da Vanya erreicht die Helden zufällig und bringt ihnen dringende Neugikeiten: Der Inquisition ist bekannt geworden, dass Rondriago ya Cravetti, der kürzlich gefasste Borbaradianer, Kontakt zu Menchal ak'Taran, Lutea Colophonia und Phrenos ay Oikaldiki (einem abtrünnigen Adligen) aus dem Horasreich hatte. Dorthin reicht der Arm der Inquisition nicht, denn sie trafen sich in Mengbilla und dann verlief sich ihre Spur. Lutea Colophonia hält sich derzeit in Silas auf, wo sie wegen Verdacht auf Hochverrat festgehalten wird. Sie gilt als bekennende Borbaradianerin. Die Helden machen sich auf, die borbaradianische Verschwörung aufzudecken, und reisen nach Silas.

Nachforschungen

In Silas bestaunen die Helden die zwergische Schmiedekunst und Juweliersarbeiten, sehen ein Plakat für eine Theateraufführung von "Geron und der Vielköpfige Wurm von Chabab" und fragen bei der Stadtwache nach. Von Lutea Colophonia ist allerdings derzeit nur bekannt, dass sie einige Archive der Nanduskirche in Augenschein nahm. Sie wurde zwischenzeitlich von Adlerritter Horathio Garlischgrötz verdächtigt, die Entführung eines alanfanischen Gesandten geplant zu haben, um damit die Herausgabe des Cronsiegels der Horaskaiserin zu erpressen, doch wurde der Plan vereitelt. Da man ihr nichts nachweisen konnte, ließ man sie mit einer Verwarnung wegen Unruhestiftung ziehen. Sie hat sich nach Süden aufgemacht. Die Helden forschen noch nach, welche Werke sie im Nandustempel studiert hat: "Schwarzes und Weißes Einhorn: Rezeption des Konfliktes Rohal/Borbarad in der magischen Fachwelt" (Sharina von Kuslik, 973 BF), "Rhetorica" (Orthos Hyprocras, 630 BF), "Von der Kunst, zum Volke zu sprechen" (Nanduriel Frappante, 951 BF), "Chronologie der gemeldeten Fälle von Verstößen gegen das Silem-Horas-Edikt im Lieblichen Feld mit besonderem Augenmerk auf herätische Vereinigungen, Dämonenbündler-Zirkel und Anhänger Borbarads seit 620 BF" (Praionor Aquila, 922 BF), "Adelscalendarium des Imperium Renascentum Horasi" (Amalthea Bosvani, 991 BF), "Des Aaren oder Horasz' Steyn" (Belen Brajadanus savertin, um 760 BF) sowie "Bellum Magum" (Silvatica Adorata Marvincia Lurinus, um 600 BF).

Verfolgung des gestohlenen Siegels

Kurz darauf geraten die Helden im Gasthaus in eine heikle Situation, als eine Diebin, Amarylla Seidennather, genannt die Amsel, vor ihren Augen beinahe von Adlerrittern unter dem Kommando Horatios gefasst wird und sich halsbrecherisch in Sicherheit bringt. Sie wird dann doch gefasst und gesteht, das Cronsiegel, einen Teil des legendären Aarensteins, gestohlen zu haben, hat es aber nicht mehr, sondern hat es einem Kontaktmann übergeben, der bereits per Postkutsche geflohen ist. Helden und Adlerritter nehmen die Verfolgung auf. Als sie in eiligem Ritt die Kutsche einholen, werden sie plötzlich von Karakilen überfallen, die von einem äußerst fähigen Beschwörer herbeigerufen wurden und ihnen sehr zu schaffen machen, die Dämonen stehlen die Schatulle mit dem Stein, der Kontaktmann stirbt und ein Adlerritter ebenso, und die Karakile fliegen Richtung Parsek davon. Im Gepäck des toten Boten finden die Helden noch ein Schreiben, das eine Art Passierschein im Namen von Phrenos ay Oikaldiki darstellt, außerdem einige gefälschte Dokumente der Kaiserin, die mit dem Siegel unterzeichnet und abgeschickt werden sollten. Offenbar versuchte hier jemand, den Namen der Horaskaiserin in Verruf zu bringen, und Phrenos hat damit zu tun, und ein Dämonenbeschwörer hat ebenfalls Interesse an dem Stein. Die Helden folgen den Spuren weiter.

Plakat gegen Amene, um das Volk in Methumis aufzuhetzen

In Parsek hat man Phrenos ay Oikaldiki gesehen, wie er sich mit einer zierlichen Magierin der schwarzen Gilde unterhielt. Die Helden befragen den Schankknecht und finden heraus: Sie übergab ihm einen Gegenstand in einem Kästchen, den er vorher ansehen wollte, drohte ihm eindringlich, keine weiteren Fehler zu begehen, und sagte, sie würde nun in Mengbilla Bericht bei ihrem "höchsten Bruder" erstatten und sich der Beschaffung anderer "Foki" zu widmen. Von dort verschwand die Magierin spurlos, während Phrenos mit seinen Soldaten nach Süden ritt.

Aufruhr in Methumis

Die Adlerritter schlagen vor, bei Herzog Eolan in Methumis um Unterstützung zu bitten, also machen die Helden den minimalen Umweg über die schöne Stadt, in der gerade die Herzog-Eolan-Universität entsteht. In Methumis herrscht jedoch Aufstand, der Herzog weilt gerade nicht in der Stadt und niemand anders als Lutea Colophonia hetzt das Volk auf. Man hat eine Statue der Horaskaiserin umgeworfen und will sie selbst stürzen, offenbar aufgrund der gefälschten Steuererhöhungen und äußerst unklugen und grausamen Entscheidungen. In der Stadt ist ein Feuer ausgebrochen, der Prinz ist im Palast eingeschlossen. Die Helden kämpfen sich durch, verfolgen Lutea und können sie fassen, jedoch geht das Phantasmagorische Institut vollständig in Flammen auf. Der gerettet Prinz Thiolan ist ihnen jedoch sehr dankbar, gibt ihnen nach Beruhigung der Lage seine besten Wünsche und die Cavalliere Tillia della Monte mit, seine beste Gardereiterin.


Die Keuche breitet sich aus

Die Helden reiten weiter nach Süden. Sie treffen auf Opfer der Roten Keuche. Vermummte Flüchtlinge betteln, ein Dorf ist gänzlich verlassen, nur aus einem Haus schießt ein Adliger, der sich verbarrikadiert hat, auf sie. Das zweite Zeichen beruhigt ihn. Sein Name ist Leonello Gismondo ay Scala. Er berichtet, dass Phrenos nach Westen abgebogen ist, Richtung Gebein. Außerdem erzählt er von einem Priester des Uthar, der kürzlich hier vorbeikam und das Nahen einer neuen Zeit verkündete, wenn Uthars Pforte geöffnet sei, und von einer Strafe der Götter sprach, die alle heimsuche. Einige der Adlerritter erkranken, Sharim kann sie heilen.

Chadim, der Feuermagier, und Erkenntnisse über die Fraternitas Uthari

Auf dem Weg nach Gebein verscheuchen die Helden einige Banditen, in dem Ort selbst treffen sie auf den völlig erschöpften und kranken Magier Chadim sal'Dschaladir aus Rashdul, einen Elementaristen mit Flammen im Haar. Zum Dank schließt er sich ihnen an. In der Nähe treffen sie noch einen jungen Mann, der gegen die Rote Keuche immun zu sein scheint: Utharion von Eldoret. Er gehört zur Bruderschaft des Uthar, einer Sekte von Ausgestoßenen. Er glaubt, dass Uthar der wahre Herr über die Toten sei, denn er bewacht mit Pfeil und Bogen die Pforte zum Totenreich und nimmt Opfer an, um dafür Seelen wieder frei zu geben. Er war nur ein Novize, dessen Eltern schon früh starben und der aufgrund seiner magischen Begabung in die Bruderschaft aufgenommen wurde. Allerdings ist er nicht erfreut über die neuen Herren in der Fraternitas Uthari, nämlich Menchal ak'Taran und Saya di Zeforika, die Borbarad als Erwählten Uthars ansehen, da er durch Uthars Pforte zurück gekommen ist, er glaubt eher an Morena ya Menario, die "von der Nacht gesegnet ist" und "Gebieterin von Leben und Tod" sein wird. Aber Menchal habe sich an eine große Beschwörung gemacht und dafür Saya und Morena auf Aufträge gesandt, berichtet er, und Utharion zweifelte an der religiösen Bedeutung und wurde ausgestoßen. Er hofft nun, dass Uthar ihn bald mit seinem Pfeil erwischt.

Semaphore und Hochverrat

Kurz vor Neetha treffen die Helden einen Perainegeweihte, der die Kranken zu pflegen versucht. Ein Sturm zieht auf, und sie suchen Unterschlupf in einem Semaphorenturm. Dort ist nur noch ein Semaphorist, der selbst an der Keuche leidet, zwei weitere sind gestorben, ein Semaphorist und seine Botenreiterin Odina Bosvani sind geflohen. Noch in der Nacht stirbt er. Dann kommt eine Nachricht über die Bucht, und Yerodin gelingt es, sie zu entschlüsseln:

Grenze geschl - niemand ueberquert Sikram - ksl. Befehl - Eindaemmung der Pestilencia - Soldaten halten Grenze - PER hilf

Einige Augenblicke später kommt aus dem Süden eine Antwort: Neetha unabhängig unter cmt p oikaldiki - adler haltet euch fern !

Offenbar hat Comto Phrenos ay Oikaldiki sich tatsächlich mit seiner Stadt Neetha in den Wirren der Keuche zum unabhängigen Herrscher erklärt, in der Stadt tobt der Aufstand. Man sie die Fahnen Oikaldikis wehen. Die Helden und Adlerritter mit Tillia della Monte nähern sich der Stadt und finden Spuren, die gen Osten abzweigen - der verräterische Comto ist in die Wildnis geritten. Sie folgen den Spuren und wehren einen Angriff der Soldaten aus Neetha ab. Dann setzen sie sich auf die Fersen Phrenos'. Sie verfolgen ihn Chabab hinauf, immer den Spuren nach. Die Landschaft ist karg, und sie finden weitere Opfer der Roten Keuche.

Finale

Die Helden erreichen das Heerleger von Phrenos, ein altes Theater, Teil eines bosparanischen Castellos. Phrenos trifft sich drinnen mit einem Gesandten Saya di Zeforikas. Während die Helden draußen für Ablenkung sorgen, schleicht Yerodin nach drinnen und stiehlt das Siegel. In der darauf folgenden Konfrontation wird Phrenos gefangen genommen und seine Soldaten werden besiegt, aber Saya erreicht mit ihren Karakilen den Schauplatz, sie hilft Phrenos jedoch nicht persönlich und die Helden können sich vor den Dämonen verstecken und schließlich den gefangenen Verräter zurück in den Herrschaftsbereich der Horaskaiserin bringen, wo er später zum Tode verurteilt wird.

Personen


Auswirkungen

Das Horaskaiserliche Cronsiegel ist zurück errungen, der Verräter gefasst, ein Teil der Pläne Saya di Zeforikas scheinbar vereitelt - doch es bleiben noch viele Fragen offen und die Keuche breitet sich aus.

Der Mühen Lohn

Abenteuerpunkte

350 AP

Spezielle Erfahrungen

  • für alle Staatskunst (<13), HK Krankheiten (<13), Geographie (<13)
  • Sharim: Fliegen, Tanzen, Dschinnenruf
  • Leomar: HK Wunden, Geschichtswissen
  • Yerodin: Reiten, Gassenwissen, Kryptographie
  • Aequitas: Reiten, Dschinnenruf

Attribute

Für alle GE und KO sowie ein freies Attribut