Zwischen den Abenteuern V

Aus Die Sieben Gezeichneten
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Zwischen den Abenteuern V
Abenteuer
Ort Punin, Eisenrath, Sichelstieg
Zeit Boron 1019 BF - Frühling 1019 BF
Chronologie
Spielabende 28.08.2014,
03.09.2014
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Inhalt

Punin - im Tempel des Raben

Die Helden werden zu einem gemeinsamen Boron- und Praiosdienst nach Punin eingeladen, um der Toten der Operation im Tuzaker Fürstenpalast zu gedenken. Der Rabe von Punin bittet sie darum, Stillschweigen über die Ereignisse zu bewahren. Eine Praiosgeweihte spricht einige Worte - und dann stellt sie plötzlich Fragen, deutet auf die Helden, bezeichnet sie als pervertierte Kreaturen. "Seht ihn dort, mit seinem glühenden Auge. Er ist nicht der Erste mit diesem Zeichen. Liscom von Fasar trug es, ein Dämonenbeschwörer, Mörder und Nekromant! Dieser Schurke ist nun tot, doch sein Zeichen ist auf ihn übergegangen, Aequitas Zeforika Tenebraez, ebenfalls aus Fasar, aus der Akademie, in der auch der Vielfacht Verfluchte Sphärenschänder selbst lehrte, wie euch die Magier hier gern bestätigen können. Von dem nekromantischen Unhold ist es nun auf ihn übergegangen, vermutlich spricht es gar zu ihm! Er trägt das Borbaradmal!" Ähnliche Interpretationen hat sie auch für das Dritte und Vierte Zeichen. "Und diese beiden - sie tragen die Roben von Geweihten, doch lasst euch nicht täuschen. Sie sind nicht das, was sie scheinen! Er dort! Seine Hand wurde von dämonischer Seuche dahingerafft, die von seinem ganzen Körper Besitz zu ergreifen drohte, und nun verbirgt er den Verlust mit einer verzauberten Hand aus Stahl. Ihm fehlt das Auge, ihm fehlt die Hand, und jeder weiß, was dies bedeuten kann! Und er! Er ist ein halbes Echsenwesen, betet gar einen echsischen Gott an, wie es heißt, und verwandelt sich selbst in eine Mischwesen!" Sie versucht, die anwesenden Gläubigen gegen die Helden aufzubringen, die Bannstrahler versuchen sofort, sie zu fassen, doch sie verschwindet zu schnell. Natürlich war es Luciata Illumidane von Wertlingen.

Aidvanya beruhigt die anwesenden Gläubigen. Nicht viel später brechen die Helden nach Eisenrath auf. Unterwegs treffen sie auf Turox Sohn des Thurgror, den brillantzwergischen Glücksritter, der im Auftrag seines Vaters, des berühmten Schmieds, Maß von Leomar nimmt und sich mit Ysphaidoriel unterhält. Dann macht er sich auf den Heimweg, sodass sein Vater mit dem Schmieden der Klinge beginnen kann.

Eisenrath, Boron 1019 - viele Freunde und die Gründung der Akademie

In Eisenrath ist Selinde etwas ... überrascht von Leomars veränderter Erscheinung. Doch vor allem ist sie froh, dass Leomar heil zurückgekehrt ist. Die Helden erholen sich eine Weile von den Strapazen auf Maraskan und in den Tulamidenlanden.

Aidvanya hat Silidhor Sturmglanz aus der Abendglanz-Sippe und Elarion Windläufer aus der Wolkenstürmer-Sippe mitgebracht. Silidhor berichtet, dass eine Gruppe von drei Borbaradianern versucht habe, sich nahe des Neunaugensees an dem Kairanrohr zu bedienen und irgendwelche Kreaturen zu wecken, aber er hat sie alle drei erschossen. Elarion Windläuferist als Bote seiner Sippe hier und will sich mal umsehen - er wandert gern - und entscheiden, ob er seine Sippe empfiehlt, das Bündnis zu unterstüzen. Aidvanya rät den Helden, Isira mit ihm sprechen zu lassen. Es stellt sich tatsächlich heraus, dass Isira und Elarion sich mögen. Die Hexe überzeugt Elarion, noch etwas zu bleiben, und er willigt ein, die Wolkenstürmer-Sippe um das Bündnis zu bitten. Isira meint dazu, dass Mutter Linai das sicherlich wunderbar finden würde, weil sie immer wollte, dass Isira "jemand findet". Elarion bleibt als Gast auf Eisenrath.

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Die Helden erhalten einen Brief mit einem Wechsel der Nordlankbank von Kronprinzessin Aldare Firdayon aus dem Horasreich, der ein Stipendium von 700 Dukaten und eine Ausgabe der Systemata Magica verspricht. Mit diesen Geldern geht die Akademiegründung deutlich schneller voran. Herzog Kunibald von Ehrenstein besichtigt auf einer Reise nach Weiden die Baronie und das Lehrgebäude, erweist sich als ausgesprochen aufgeschlossen und lässt sich davon überzeugen, seinen Baronen zu raten, ihre Schüler dorthin zu schicken.

Dschelef beginnt mit Chadim gemeinsam an der Unterweisung der ersten beiden Schüler: die gelehrige Arika saba Aishulibeth, Chadims Nichte, und der aufrührerische Nareb, ein magisch begabtes Waisenkind, das Dschelef aufgesammelt hat. Die Akademie zu Eisenrath ist offiziell gegründet.

Eisenrath, Winter 1019 - Die Manufacturen von Salthel

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Die Phexgeweihte von Meilersruh, Phexdana Riedweiher, meldet Yerodin sinkende Einkünfte aus dem Handel, da weniger Leute den Sichelstieg benutzen. Sie schlägt vor, einen Bericht über die Qualität des Gasthaus Bärentatze im Aventurischen Boten zu verfassen und gleichzeitig eine fingierte Geschichte über Orküberfälle weiter nördlich abdrucken zu lassen. Ihre Pläne werden nicht ganz so drastisch umgesetzt.

Der Haindruide Malek wendet sich an Leomar und informiert ihn, dass Sumus Leib gequält aufstöhnt und die Gräben, die in sie hinein getrieben werden, sie verletzen - da ist er sich ganz sicher. Im Westen von hier, in den Bergen, wird ihr Leib zerstört. Die Helden können mit dieser Information wenig anfangen.

Die Tochter von Hauptfrau Irmengunde Weyenthal, Maline Weyenthal stellt sich als magisch begabt heraus, als sie beim Abendessen mit Nacladaria streitet und sie mit einem kleinen Schwall Wasser ins Gesicht trifft, woraufhin Nacladaria sich mit starker Telekinese wehrt. Maline wird natürlich sofort zur Ausbildung an die Akademie geschickt.

Die Helden erfahren vom Blutkonvent zu Arivor aus dem aventurischen Boten (siehe links).

Als es im Winter stark schneit, erreicht eine erschöpfte Botin von Verwalterin Odila von Salthel die Helden. Sie suchen eine Mörderin, die die Grenze überquert hat. Sie trägt einen roten Drachen mit Löwenhaupt auf Weiß und hat drei Wachen an der Grenze erschlagen. Leomar weiß natürlich sofort, dass dies das Wappen des Ordens der Ritter vom Roten Drachen ist, und ihm schwant Übles. Er bricht nach Meilersruh auf. Die gesuchte Frau ist nicht schwer zu entdecken: Man findet sie in der Taverne Travias Rast in Meilersruh. Sie erklärt, sie habe sich Wegelagerern und Räubern erwehrt und die Straße von der schurkischen Bande befreit, die dort den Reisenden Gold abnehmen wollte. Offenbar hat der neue Vogt von Salthel, der von der häufig reisenden Baronin eingesetzt wurde, eine Zollgrenze eingerichtet. Dem Baron von Eisenrath kommen Zweifel, ob da alles mit rechten Dingen zugeht, er schnappt sich seinen Ersten und Vierten Gezeichneten und bricht auf, um nachzusehen.

Auf dem Weg nach Salthel kommen die Helden an einem halben Dutzend Minenarbeitern vorbei, die nach Salthel marschieren - sie wurden für einen besseren Lohn abgeworben. Offenbar hat ein großer Bergwerks- und Manufakturbetrieb in Salthel begonnen. Außerdem verspricht der Besitzer der Bewergwerke einem von ihnen, den er jedes Jahr zufällig mit Hilfe eines Glücksspiels bestimmt, einen Klumpen Gold. Diese Versprechungen locken die Arbeiter aus Eisenrath weg. Die Helden sehen Bergwerke, die bis in ihr Land hinein führen. Ihr Ärger wächst.

In Salthel warten drei junge Novizen aus dem Horasreich darauf, eine Möglichkeit zu finden, die Grenze zu überqueren, denn sie weigern sich, die magischen Bücher zu verzollen. Ihre Namen sind Efferdane Goldschläger (freundlich und fleißig, aber unansehnlich), Silem ya Montazzi (adlig und standesdünkelig) und Phedro Barocco (mit einer Leidenschaft für Geheimschriften). Sie sind von der Akademie zu Methumis ausgesandt, um an der Partnerakademie von Eisenrath zu studieren, und bringen außerdem einige magische Werke mit, deren Aufzählung sich unten findet.

Die Grenzwächter verlangen auch von den Helden ein absurder Zollgeld, wenn sie über die Grenze wollen. Nach und nach finden die Helden heraus, dass Perdor Sohn des Perilax hinter den Bergbauaktivitäten steckt. Er empfängt sie in seinen Manufakturen nahe Salthel, wo er zahlreiche billige Waffen produzieren lässt. Offenbar hat er eine Urkunde, die ihn ermächtigt, Erze abzubauen, die gleichzeitig auch in Zusammenhang mit der Belehnung der Eschenquells steht. Die Helden halten sie für gefälscht, finden aber keine Verbrechen in dem, was Perdor tut, und wenden sich zornig an die Gräfin der Region - niemand geringeren als Walpurga von Löwenhaupt. Diese ist zwar hochschwanger, sieht aber gern nach dem Rechten. Es kommt zu einer Auseinandersetzung. Perdors Lügen wird kein weiterer Glaube geschenkt, aber man entdeckt, dass die Stollen der Bergwerke mit Dämonen in den Berg getrieben werden. Das war es natürlich, was Malek so beunruhigt hat. Und diese Dämonen hat Perdor nicht beschworen, denn er sagt zähneknirschend unter Respondami aus, dass er weder Magier noch Paktierer ist. Die Helden gehen also hinein und stellen dort Arlin von Ebelried, mit glühenden Augen, der droht, dass seine Dämonen die Menschen in den Bergwerken Eisenraths innerhalb weniger Augenblicke angreifen werden, wenn er sie nicht zurückruft - was er nur tun wird, wenn sie ihn am Leben lassen. Die Helden einigen sich mit ihm auf einen Eid, in dem Arlin sich verpflichtet, ihnen alles zu sagen, was er weiß, und dafür freies Geleit bekommt. Er berichtet von einigen Plänen des Dämonenmeisters, soweit er davon weiß, und verschwindet dann.

Perdor wird nicht weiter zur Verantwortung gezogen, da man ihm kein echtes Verbrechen anlasten kann... aber er wird von nun an für ein halbes Jahr in Eisenrath seine Manufacturen betreiben - zu beidseitigem Vorteil...

Später Winter und Frühling

Remira ya Torese ist natürlich eigentlich wegen Leomar angereist. Sie wünscht, mit ihm gemeinsam Famerlor näher zu kommen. Sie will mit ihm Kampfübungen durchführen und sich auf die kommende Zeit vorbereiten, dabei verhält sie sich gleichzeitig, als wäre er ein Schüler und als wäre er ein Gesandter Famerlors persönlich. Ihre Begeisterung für und und ihr Vertrauen zu dem Dritten Gezeichneten sind nahezu grenzenlos. Sie lehrt ihn Hüter der Pforte und den Segen des Arkanen Streichs, fragt ihr aber auch nach seinen Visionen und nach Famerlors Willen. In einem Übungskampf entfesselt Leomar beinahe den Ruf des N'Churr gegen sie.

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Im Frühling kommt überraschend (nach einer sehr knappen Ankündigung per Brief, siehe rechts) die aranische Hexe Shairazad zu Besuch. Sie versteht sich außergewöhnlich gut mit Isira. Die beiden unternehmen gemeinsame "Ausritte" auf ihren Besen und sogar Shairazads Kater Sarostes versteht sich mit Isiras Raben Corar. Der verwöhnte Kater und der düstere Prophezeiungen ausstoßende Rabe sitzen gemeinsam auf den Dächern der Burg oder jagen nach Hühnern.

Als Yerodin einmal mit Nacladaria spielt, lässt er plötzlich Dinge verschwinden, die erst eine halbe Stunde später wieder auftauchen. Er entdeckt auf diese Weise eine neue Fähigkeit seiner mondsilbernen Hand.

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Ulfaro Bosvani Gillindor sendet einen Brief an Aequitas (siehe links) und kündigt seinen Besuch für den Herbst an. Und auch Gerwulf kommt zu Besuch. Er lässt sich die Heldentaten der Helden berichten und schreibt alles sorgfältig nieder.

Währenddessen geht der Lehrbetrieb in der Akademie gut voran, Carolan erklärt den Jungmagiern Antimagie und Magieresistenz. Doch kurz darauf müssen die Helden feststellen, dass Borbarads Stab, Sharralmor, aus seinem sicheren Aufbewahrungsort in einem Hesindetempel verschwunden ist. Er hat sich zu seinem Meister begeben, das ist die einzige Erklärung...

Auswirkungen

Perdors Bergbau- und Schmiedeaktivitäten in Salthel wurde Einhalt geboten, die Dämonen vertrieben und seine Manufacturen nach Eisenrath verlegt. Die Helden bereiten sich auf das Kommende vor, die Akademie wächst und Leomar lernt neue Dinge - doch was der Dämonenmeister mit dieser Zeit anfängt und wie sich seine Pläne entwickeln, bleibt vorerst im Dunkeln.

Personen

Der Mühen Lohn

Die folgenden Belohnungen sind für "Zwischen den Abenteuern V" und "Schatten im Zwielicht" bis zum Kapitel "Frostige Herzen".

Abenteuerpunkte

750 AP

Spezielle Erfahrungen

  • Leomar: Götter/Kulte, Überzeugen, Rssahh
  • Yerodin: Sich Verstecken, Adlerauge
  • Aequitas: Lehren, Menschenkenntnis, Geographie

Attribute

  • Leomar: Charisma
  • Yerodin: Gewandtheit
  • Aequitas: Mut

sowie ein freier Strich

Weiteres

Zeichen

Firnglänzende Finger

Zeichenfähigkeit: Verhehlen. Ein Gegenstand, der in die Hand des Gezeichneten passt, kann damit zum Verschwinden gebracht werden - er materialisiert sich etwa eine halbe Stunde später wieder in der ungefähren Gegend, wo er verschwand.

Materielles

Die Akademie zu Methumis sendet folgende Bücher und bietet eine Partnerschaft der Akademien an: Encyclopaedia*, Codex Albyricus, Folianth, Bestiarium, Lexikon der Alchemie*, Niobaras sternkundliche Tafeln*, Rohals Gespräche*, Brevier der zwölfgöttergefälliger Unterweisung, aventurischer Atlas und Das Große Elementarium*. Fünf davon (*) sind mit einem Flim-Flam versehen, der bei Lesen hilft. Rohals Gespräche sind zusätzlich mit einem Animatio verzaubert, der sie zuklappen lässt, wenn sich entweder schädliche Substanzen dem Buch nähern - oder jemand in der Nähe etwas grob Dummes sagt.